Piauí – Bundesstaat voller Naturwunder

Piauí ist in jeder Hinsicht ein sehr vielfältiger Bundesstaat, von großer Faszination. Das Land hat eine 66 km lange Küste umsäumt von Mangrovenbäumen. Stille und Ruhe sind im Einklang mit der Natur. Zahlreiche Seepferdchen und Meeresschildkröten beheimaten das Gebiet am Atlantischen Ozean und im Parnaíba-Flussdelta.

Im Nordosten von Brasilien, direkt am Atlantischen Ozean, liegt der Bundesstaat Piauí. Eingerahmt von den Staaten Maranhão im Westen und im Osten von Ceará, Bahia und Pernambuco, bietet Piauí beeindruckende landschaftliche Höhepunkte. Das Land ist mit 252.378 km² der drittgrößte Bundesstaat des Nordostens. Die 2,84 Millionen Einwohner, von denen allein 775.000 in der Hauptstadt Teresina leben, sind kulturell sehr vielseitig.

Anreise & Unterwegs vor Ort

Um von Europa nach Piauí zu Reisen, gibt es zwei Möglichkeiten mit dem Flugzeug: Alle grösseren Airlines fliegen São Paulo und Rio de Janeiro an. Von dort aus fliegt man weiter nach Fortaleza oder Teresina. Die portugiesische Fluggesellschaft TAP bietet momentan als einzige Airline atlantische Direktflüge über Lissabon nach Fortaleza an.

Vor Ort besteht dann die Möglichkeit in Fortaleza oder in Teresina einen Mietwagen zu bekommen. Aber auch Fernbusse verfügen über ein gut organisiertes Netz, dass die Reisenden in fast alle Orte des Landes befördern kann.

Klima in Piauí

Auch das Klima ist sehr unterschiedlich, da hier das Klima vom Atlantischen Ozean mit dem tropischen vom Landesinneren zusammentrifft. Die Niederschlagsmenge beträgt im Norden 1000 mm pro Jahr, im Süden nur 200 mm. Der Sommer ist sehr heiß und trocken, der Winter feucht und mild. Die Regenzeit in Piauí dauert von Dezember bis April.

Geschichte von Piauí

Während der portugiesischen Kolonialzeit im 17. Jahrhundert machten sich Pioniere auf die Suche nach neuen fruchtbaren Weideland für die Rinderzucht. Im Südwesten des Landes wurden die ersten neuen großen Rinderfarmen gegründet, die damals noch als eigenständige Unternehmen galten. Da die Gier nach mehr Land immer größer wurde, führte man mit den Indianerstämmen Krieg und vertrieb sie aus dem Land.

Die Besiedelung erfolgte weiter nach Norden, bis an den Parnaíba-Flussdelta. Der Nebenfluss des Parnaíba hieß Piauí, worauf der Bundesstaat seinen Namen bekam.

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