Zuckerhut in Rio de Janeiro

Morro do Pão de Açúcar

Zuckerhut Rio de Janeiro
Der Zuckerhut gilt als Wahrzeichen von Rio ( © Mariusz Prusaczyk - Fotolia.com )

Der Zuckerhut gehört als Wahrzeichen zu Rio de Janeiro wie der Eiffelturm zu Paris oder das Brandenburger Tor zu Berlin. Neben dem Corcovado mit der Christusstatue gehört der Zuckerhut, oder Pão de Açúcar (»Zuckerbrot«) wie die Brasilianer ihn stolz nennen, zu den Sehenswürdigkeiten, die sich kein Tourist entgehen lassen sollte.

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Das solltest du über dieses Wahrzeichen wissen

Der Zuckerhut befindet sich auf der Halbinsel Ucra, am westlichen Eingang der Meeresbucht Baia de Guanabara. Der 395 m hohe Berg erinnert in seiner Form an einen Zuckerhut, was den Namen erklärt. Das Regierungsviertel Flamengo sowie das Stadtteil Botafogo befinden sich nördlich des Zuckerhuts.

Bis zum Jahre 1817 galt der Zuckerhut als unbesiegbar. Doch in diesem Jahr bezwang das britische Kindermädchen Henrietta Carstairs den Berg. Seit Oktober 1912 fährt eine Seilbahn auf den Zuckerhut und erlaubt einen Blick über die Stadt, welcher schöner und atemberaubender kaum sein könnte. Der berühmte Seilartist Steven McPeak stieg 1977 auf einen der Seile und erklomm den Zuckerhut. Bekannt ist dieses Wahrzeichen samt Seilbahn von den James Bond Film "Moonraker".

Auf den Gipfel mit der Seilbahn

Die Seilbahn, bei den Cariocas, wie sich die Einwohner von Rio de Janeiro nennen, liebevoll "O Bondinho" (das Bähnchen) genannt, wurde 1912 durch ein deutsches Unternehmen gebaut. Die Fahrt in den verglasten Gondeln der Seilbahn erfolgt in zwei Teilabschnitte. Die erste Fahrt beginnt an der Praça General Tibúrcio und bezwingt 226 Meter. Von hier aus gelangen die Gondeln zum Morro da Urca, wo ein Theater für bis zu 1100 Personen, mehrere Restaurants, Souvernirshops und sogar eine Diskothek auf die Besucher warten. Die gesamte Seilbahn ist ohne Träger gebaut, was ein gelegentlich leichtes Schaukeln der Gondeln, in der jeweils 65 Personen befördert werden können, erklärt.

Wer den zweiten Teilabschnitt antreten und damit den Zuckerhut besteigen möchte, muss einige Stufen bis zur zweiten Bergstation laufen. Dort beginnt die Fahrt auf den Zuckerhut, der aus dem Meer herausragende Granitfels. Dort befinden sich wegen der exponierten Lage lediglich neben der Bergstation selbst, eine Aussichtsplattform und einige Kioske. Die Seilbahn, die 1972 wegen steigender Passagierzahlen und den erhöhten Sicherheitsanforderungen erneuert wurde, wird von einer privaten Gesellschaft betrieben.

Atemberaubend, spektakulär, unvergesslich: Der Blick vom Gipfel

Kaum ein Besucher kann seine Begeisterung verbergen, wenn auch der letzte Teilabschnitt überwunden wurde. Ein beeindruckender Blick weit hinaus über den Atlantik, welcher Buchten und Strände von Rio de Janeiro mit einschließt. Schon die Fahrt mit der Glasgondel zum Zuckerhut ist ein besonderer Genuss. Das Verweilen dort allerdings ist ein unvergessliches Erlebnis.

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